„Eine Reise von tausend Meilen beginnt

mit einem einzigen Schritt“

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Lao-tse (6. Jahrhundert v. Chr.)

 

Und es sind nur wenige Schritte zu einer kleinen Geschichte über den Kiez und die Stadt meines Herzens.

Ich bin ein Berliner Kind. Berlin ist die Stadt, in der ich mich am wohlsten fühle. Trotz unaufhaltsamer Veränderungen, Umzüge und Ausflüge meinerseits an andere tolle Orte dieser Welt - hier bin ich zu Hause, hier habe ich meine Familie, Freunde und meinen Lebensmittelpunkt.

Pankow, genauer gesagt der Prenzlauer Berg ist nun seit 2006 mein zu Hause, nachdem ich es mir merkwürdigerweise nicht mehr leisten konnte, im Friedrichshain zu wohnen. Ich spaziere durch den Kiez, um die alltäglichen Dinge zu besorgen oder streune einfach ziellos durch die Straßen und sauge dabei die Berliner (Stinke-)Luft ein. Ganz nebenbei entdecke ich immer wieder neue Seiten im Kiez: hier ein neuer Laden, dort ein weiterer Stolperstein, da die Erkenntnis,  dass sich das Gesicht des Kiezes mal wieder verändert hat.

Die vielen kleinen Geschichten der Veränderungen und Wechsel möchte ich aufschreiben und bebildern. Für mich und für Dich. Vielleicht auch um zu zeigen, dass der Prenzlauer Berg so viel mehr als die Klischee-Yuppies und teure Eigentumswohnungen zu bieten hat.

 

Auch werde ich regelmäßig über den Tellerrand des Kiezes hinaus über Streifzüge durch mein Berlin und andere sehenswerte Orte  berichten.

Eine Reise in die Toskana

 

Falls ihr noch nach einer Reisedestination für den Sommer oder Herbst sucht, findet ihr hier einen kleinen, aber feinen Reisetipp: die Toskana!

 

Wir waren letztes Jahr Anfang Oktober in Mittelitalien und was soll ich sagen - es war traumhaft. Zusammengefasst würde auf der Postkarte an Omi stehen: die Sonne scheint, es ist herrliches Kurze-Hosen-Wetter, das Essen schmeckt phantastisch und die Landschaft ist wunderschön abwechslungsreich.

 

Mein erstes Mal Italien hatte ich mir in etwa so vorgestellt: wir stolpern alle naselang über antike Steine, sehen Überreste von römischen Amphitheatern, Aquädukten, Palästen und Badeanstalten. Auch die typisch toskanische Landschaft tauchte vor meinem inneren Auge auf - mit weiten Olivenhainen, einsamen Landhäusern und Alleen, die von Pinien gesäumt vom Sonnenuntergang erleuchtet werden.

 

Um es kurz zu machen: ich war mit meinen Erwartungen ein wenig auf dem Holzweg, wurde allerdings auch nicht enttäuscht, dafür umso mehr überrascht! Die Toskana war eindrucksvoll, spannend und geizte nicht mit leckeren Speisen.

 

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Spaziergang zum Teufelsberg

Abhörstation im Nebel
Abhörstation im Nebel

 

Dieser Spaziergang führte weit, weit raus aus Berlin. Gefühlt. Allerdings wurde die Stadtgrenze noch nicht erreicht. Der Teufelsberg war das ersehnte Ziel, um endlich einmal den spektakulären Blick über Berlin genießen zu können, von dem so viele Berliner und Touristen schwärmen. Um es vorwegzunehmen: von dem herrlichen Weitblick über die City war nicht viel zu sehen, dafür gab es Wolken und Nebel.

 

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Natur-Park Südgelände - die Natur auf dem Vormarsch

 

Der Frühling ist endlich auch in Berlin angekommen und schreit damit förmlich nach einem Ausflug. Nur was könnte man machen: Fahrrad fahren, Inline skaten oder doch lieber ein Spaziergang auf unbekanntem Terrain? Wir haben uns für Letzteres entschieden und uns auf eine Entdeckungsreise in den Natur-Park Südgelände begeben.

 

Den Stein ins Rollen hatte eine Reportage im RBB aus dem vergangenen Jahr gebracht, die unter anderen Gottesanbeterinnen auf dem Gelände in Steglitz portraitierte. Diese Geschöpfe bekommt man nicht alle Tage zu sehen, doch sind sie seit kurzem auch in unseren Breiten auf dem Vormarsch. Auch die milden Temperaturen plus die wilde Natur erhöhen die Wahrscheinlichkeit, eine Gottesanbeterin auch zu dieser Jahreszeit vor die Linse zu bekommen.

 

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Update - kleine (W)ortpause

 

Ihr werdet es schon bemerkt haben, es ist deutlich ruhiger geworden auf (W)ortschnipsel.de. Das wird sich hoffentlich bald ändern und ist dem Umstand geschuldet, dass sich bei mir so einiges geändert hat:

 

Seit Anfang des Jahres arbeite ich wieder in einem festen Angestelltenverhältnis, sitze hinter einem ergonomisch korrekt eingestellten Schreibtisch an einem Bildschirm auf Augenhöhe. Diesmal in einer ganz anderen Welt, aber immer mit spannenden Geschichten. Da ich mir dazu aber viel Wissen aneignen musste und immer noch fleißig am Lernen bin, kommen die wortreichen Spaziergänge derzeit zu kurz.

 

Doch der Frühling kommt und die Lernerei hat auch bald ein Ende. Dann nehme ich euch wieder mit, u.a. auf die Spuren der Preußen oder raus in das frühlingshafte Brandenburg oder an andere bezaubernde Orte. Bis dahin bitte ich euch noch um ein bisschen Geduld. Fotografiert wird natürlich weiterhin. Tagsüber hab ich den Finger auf dem Auslöser und nachts ist Basti (der Mann an meiner Seite) am Drücker. Bei Flickr und Facebook könnt ihr euch weiterhin auf dem Laufenden halten!

 

Ich wünsche euch bezaubernde Tage und wir lesen uns bald wieder!

 

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Auf den Spuren der Preussen Teil I - Das Schloss Charlottenburg

 

Warum nicht einmal eine kleine Geschichte der Preussen bzw. der Hohenzollern in mehrere Teilen erzählen, die das Berliner Stadtbild auf so vielfältige Art und Weise geprägt haben? Wobei diese deutsche Dynastie von Kurfürsten, Königen und Kaisern weit über Berlin hinaus einen prägenden Einfluss hatte. Doch Berlin war gefühlt ihre Lieblingsbaustelle. Das dachte ich so bei mir, als ich zum wiederholten Male am Schloss Charlottenburg vorbei fuhr. Es bietet den idealen Start einer kleinen Spurensuche über die Wege der Preussen. Also raus aus der S-Bahn, ab in das Schloss und den dazugehörigen Garten zum Spaziergang.

 

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